Partielle Sonnenfinsternis (20.03.2015)

Am 20.03.2015 war in Deutschland, so auch in Dresden, eine partielle Sonnenfinsternis zu erleben.

Beginn war so gegen 9:30 Uhr. Die stärkste Verdunklung wurde so 10:45 Uhr erreicht. Und gegen 12 war alles vorbei. Es gab ja verschiedenste Möglichkeiten die Sonnenfinsternis (kurz Sofi) zu beobachten. Auf die Variante mit der Brille musste ich verzichten, hab mich vorher nicht darum gekümmert und dann keine Lust gehabt von einem Laden zum nächsten zu rennen um dann doch keine zu bekommen. Ich hab 3 andere Varianten probiert.

Variante 1 – Partielle Sonnenfinsternis auf Pappkarton

  • Ein Pappkarton so A4 oder größer
  • Ein größeres Loch in die Mitte, so 3×3 cm
  • Da loch mit Alufolie zu kleben
  • mit einer Nadel ein kleine, wirklich kleines Loch reinstechen
  • Eine weiße Wand oder ein Blatt Pappier
  • Alles wir nun so gehalten, dass das Sonnenlicht durch das kleine Loch auf das Blatt oder die Wand dahinter fällt.
Lochkamera Bild auf A4 Blatt
Lochkamera Bild auf A4 Blatt

Naja, mann kann den Halbmondänlichen schatten auf der Sonnen Erkennen. Das Bild ist aber nicht sonderlich groß. Das Blatt war etwa 1m entfernt, die Abbildung so etwa 1cm groß.

Variante 2 – Partielle Sonnenfinsternis durch Fernglas

Man nehme ein Fernglas, befestige es an einen Stativ und platziere so in 1.5 bis 2m Entfernung ein Blatt Papier dahinter.

Ideal für mehre Personen die Zuschauen wollen. Hier wird aber eine Möglichkeit gebraucht das Bild in einen Schatten hinein zu projizieren. Immer wieder das Fernglas abdecken oder aus der Sonne drehen, da der Bereich der Linsen recht warm werden kann. Dies kann zu einer beschädigung des Fernglases führen.

Variante 3 – Partielle Sonnenfinsternis durch ND Filter

Kamera mit starken ND Filter.

Problem was ich hier hatte, ist das ich nicht richtig manuell Blind fokussieren kann. Ich habe das 18-135mm STM Objektive das diese Elektronischen Focusring ohne Anschlag und Markierungen hat. Durchschauen und die Sonne manuell Scharf stelle, total blöde Idee. Wäre mit einen sofortigem Verlust des Augenlichtes verbunden. Wie mit einer Lupe ins Auge geleuchtet.

Einstellungen waren alles manuell.

1/2000 sec bei ISO 100, mit max Blende f36. Auf dem Monitor der Kamera war alles schwarz das keine ISO oder Belichtungszeitsimulation erfolgt. Also suchen wo ist der Lichtpunkt der Sonne, Auslösen und die Kammer am besten wieder aus der Licht nehmen. Da ich nur 135mm genommen habe, ist die Gefahr nicht so groß den Sensor durch die Wärme zu zerstören.

Die Fotos vom Zeitpunkt der maximal Abdeckung sind nicht ganz so gut geworden. Ich vermute der Fokus hat nicht gestimmt. hatte Spieglungen drin.

Resümee

Variante 2 und 3 hatten mehr Erfolg. Variante 1 kann man noch für Tests mit Kindern ausbauen. Ist am Ungefährlichsten.

Für ein Quiz, macht man das mit dem Loch so 3 mal. Ein Loch, ein kleines Dreieck, und ein Viereck. Erst Fragen wie wird das Bild dahinter aussehen wird. Dann Zeigen und verwundert feststellen das es immer ein kleiner Keis ist (außer bei einer Sonnenfinsternis). Und dann Fragen warum. Die wenigsten kommen drauf das Sie nicht das Licht der Sonne, also einen Lichtstrahl an sich sehen, sondern ein Bild der Sonne. Das Prinzip einer Lochkamera.

Bis zu nächsten Sonnenfinsternis. Partiell in Deutschland 10. Juni 2021, und ein Totale erst am 3. September 2081.

http://www.sonnenfinsternis.org Weiter Informationen Rund um die nächsten Sonnenfinsternissen.

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